Entwicklung der Zahnimplantate

Historische Entwicklung von Zahnersatz in Form von Titan- und Keramikimplantaten

Zahnersatz aus Keramikimplantaten
  • Zahnersatz aus komplett metallfreiem Material

    ZERAMEX produziert Keramikimplantate, die sich durch garantierte Metallfreiheit auszeichnen. Das Material der Schraube besteht vollständig aus kohlefaserverstärktem Kunststoff. Damit kann man sicher behaupten, dass es zu keiner Beeinträchtigung des Körpers durch Metallionen kommen kann.3, 4

     

    Die Menge an Titan, die für medizinische Anwendungen benötigt wird, beträgt jährlich ungefähr 1.000 Tonnen. Beim Großteil aller Implantationen beweist sich Titan als auffällig gut verträglich und dabei möglicherweise auftretende Allergien, wie bei anderen Metallen, sind eher selten.

     

    Es kommt hin und wieder vor, dass Patienten eine sogenannte Titanunverträglichkeit haben. Dabei reagiert der Körper problematisch auf die Wechselwirkung  mit abgelösten Titanionen. Das Vorhandensein einer möglichen Allergie kann mit einem sogenannten LTT-Test im Vorfeld ausgeschlossen werden.5

     

    Die mittel- und langfristige Auswirkung des Kontakts von Metall mit dem menschlichen Körper ist noch nicht ausreichend erforscht. Es wird hier besonders deutlich, dass die im zahnmedizinischen Bereich tätigen Spezialisten eine ganz besondere Verantwortung für ihre Patienten übernehmen.

  • Korrosionsfestigkeit, ein wichtiges Merkmal für die Qualität von Zahnersatz

    Zirkonoxidkeramik erweist sich als besonders korrosionsfestes Material und hat dabei eine hohe Biokompatibilität. Es wird im Organismus nicht abgebaut und behält deswegen eine sehr lange Zeit seine stabile Form.

     

    Titan gilt auch als korrosionsfest und gewährleistet durch eine sehr dünne Titanoxid-Schicht (4 – 6 Nanometer) diese Eigenschaft. Die besonders hohe Biokompatibilität wird gerade durch diese extrem dünne keramische Schicht erreicht. Um Licht komplett zu reflektieren, ist die Schicht viel zu dünn und daher nicht zu sehen. Die grau-metallische Farbe des Titan bleibt deshalb sichtbar.

     

    Forschungsergebnisse zeigen jedoch, dass die Korrosionsfestigkeit von Titan bei bakteriellem Kontakt dennoch durch sogenannte Spalt- oder Risskorrosionen beeinträchtigt werden kann. Abgelöste metallische Titanionen können so im Körper freigesetzt werden. Es können sich dann sehr unangenehme Entzündungen ergeben und eine alveoläre Knochenbildung begünstigen.6, 7

    Bei Implantaten mit Periimplantitis sind auffällig erhöhte Titanpartikelkonzentration bei Laboruntersuchungen nachgewiesen worden. Bei Implantaten ohne Periimplantitis ergaben sich deutlich geringere Werte.8

  • Risiken einschränken

    Mit Keramikimplantaten reduzieren Sie zwei von mehreren Risikofaktoren, die langfristig zu Periimplantatitis führen können.

     

    1.  Metallische Korrosion6,7: Keramikimplantate sind 100% metallfrei und korrosionsfest

     

    2.  Plaque13: Keramikimplantate haben eine geringere Plaque-Affinität.9

    Vermindertes Risiko mit Keramik
  • Vollkeramische Zahnimplantate aus Zirkonoxidkeramik

    Zahnkronen sind die sichtbaren Teile der Zähne. Sie bestehen im oft aus bestimmten Metalllegierungen und Keramik. Auf ein Grundgerüst aus Metall wird Keramik aufgetragen und zusammen verblendet. Es zeichnet sich aber ab, dass vermehrt sogenannte monolithische Keramikkronen aus rein keramischen Material verwendet werden.

     

    Nur wenn eine keramische Krone metallfrei mit einem keramischen Implantat verbunden wird entsteht ein rein keramischer Zahnersatz. Eine geeignete und erfolgreiche Verbindung vollständig metallfrei realisiert zu haben, ist eine der bemerkenswerten Vorreiterleistung von ZERAMEX. Im Übrigen erlaubt die besondere reversible Funktionalität ein späteres ab- und wieder anschrauben des Kronenteils ohne großen Aufwand. Ein weiterer Vorteil ist, dass keine zementierten Kronen zerstören werden müssen, um sie entfernen zu können.

    Metallfreies Keramikimplantat P6
  • Geringe Bakterienanhaftung bei Keramikimplantaten

    Eine extrem glatte Oberfläche, wie es bei Zirkondioxidkeramik der Fall ist, verhindert eine deutliche Bakterienablagerung. An keramischen Flächen entsteht kaum eine Bakterienanhaftung. Bei Flächen aus Titan ist diese wesentlich höher.

     

    Keramikimplantate könne dazu beitragen Hygienemaßnahmen wesentlich zu erleichtern und machen es vielen Patienten einfacher, ihr gesundes Zahnfleisch entzündungsfrei halten können.9,10

    Gesundes Implantat mit regulärer Zahnpflege
  • Gut durchblutetes Zahnfleisch, ein Schutz vor Entzündungen

    Neueste Forschungsergebnisse zur Durchblutung des umgebenden Zahnfleisches bei Keramikimplantaten ergeben, dass sich fast keine Unterschiede zu gesundem Zahnfleisch ergeben.

     

    Bei Anwendungen mit Titan wird eine um 18% (ca. ein Fünftel) geringer Durchblutung bewirkt.11

  • Ein Rennwagen, ein Flugzeug und ZERAMEX – was haben sie gemeinsam?

    Es gibt einen beeindruckenden Fortschritt im Bereich Hochleistungsmaterialien. Für viele Branchen ist das zu einem wichtigen Thema ihrer Forschungsarbeit geworden. Herkömmliche Materialien können den wachsenden Anforderungen einer sich ständig modernisierenden Umgebung nicht mehr gerecht werden. Erfolgreiche Innovationen tauchen oft in einem ganz anderen Umfeld wieder auf.

     

    Hat eine Boeing 747  vor ungefähr 20 Jahren einen überaus kleinen Anteil kohlefaserverstärkter Materialien, findet man jetzt bei einer Boeing 787 Dreamliner oder einem Airbus A350 einen Anteil von 52% am Gewicht und sogar 80% des Volumens.

     

    Mit hochwertigen Kohlefasermaterialien in der Formel 1 ganz nach vorne fahren ist das Verdienst innovativer Karosserietechnik. Bei äußerst hoher Stabilität und sehr wenig Gewicht bietet sie dem Fahrer ausreichend Schutz.

     

    Ein zentrales Ziel von ZERAMEX war es immer, eine effektive und erfolgreiche Verbindung aus Keramik-Keramik-Elementen mit besonders hoher Ermüdungsfestigkeit zu entwickeln, herzustellen und für Patienten verfügbar zu machen. Mit Forschungsergebnissen aus der eigenen Entwicklungsabteilung realisierten wir schließlich die Herstellung einer metallfreien und karbonfaserverstärkten PEEK-Kunststoffschraube mit dem optimalen Leistungsspektrum. Die Anzahl der Patienten, die die Aussicht haben, sicheren, dauerhaften und gut verträglichen Zahnersatz erhalten zu können, steigt von Jahr zu Jahr.

  • Wie ist der Behandlungsablauf bei Keramikimplantats?

    Behandlung und Ablauf  bei dem Verfahren mit Implantaten aus Keramik lassen sich mit den Vorgängen bei Titanimplantaten vergleichen. Eine anhaltend gute natürliche Durchblutung des Zahnfleisches ist ein ganz wichtiger Vorteil bei Keramikimplantaten.11

     

     Das erklärt die erfreulich hohe biokompatible Verträglichkeit und hilft mit, Entzündungsreaktionen und Knochenresorption vorzubeugen. 12

    Spezialist für Keramikimplantate
  • Optimale Behandlung durch erfolgreiche Zusammenarbeit

    Über das Anwenden von Keramikimplantaten veranstaltet ZERAMEX regelmäßige Schulungen, Weiterbildungen und Kongresse, um interessierten Zahnärzte über die Implantat-Einsetzungsverfahren genauesten zu informieren und auszubilden.

     

     

    Dass möglichst viele Patienten eine kompetente und möglichst komplikationslose Behandlung bei einem gut ausgebildeten Zahnarzt erhalten können, steht im Zentrum unserer Bemühungen.

    Zusammenarbeit von Zeramex & Zahnarzt

Die Vorzüge bei keramischen Implantaten von ZERAMEX

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Implantologie für die Zukunft
Mehr über ZERAMEX
ZERAMEX – Keramikimplantate aus der Schweiz

Implantate aus keramischem Material werden von ZERAMEX in einem besonderen Verfahren aus endgehärteter Keramik hergestellt. Sogenanntes ATZ wird auch verwendet, welches eine sehr hohe Biegefestigkeit besitzt. Innovative Technologie, sehr gute Technik und viel Erfahrung ist dabei notwendig gewesen, um in die Lage zu kommen, effektive Keramikimplantate herstellen zu können.

 

DENTALPOINT hat über einen Zeitraum von ca. 10 Jahren viel Wissen dazu zusammentragen können. Auf dieser Basis hat ZERAMEX in der Folge Zahnimplantate in höchster Qualität herstellen können. A Real Swiss Made. ZERAMEX ist Ihr Partner beim Thema metallfreie Zahnimplantate aus Vollkeramik. Effektivität und Qualität – wichtige Kennzeichen unserer Produkte die überzeugen und das auch im Vergleich mit anderen herkömmlichen Titanimplantaten.

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Metallfrei Implantate von Zeramex
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Referenzen:

  1. Manzano et al. Comparison of clinical performance of zirconia implants and titanium implants in animal models: a systematic review. Int. J. Oral Maxillofac. Implants 2014; 29 :311-320.
  2. Cosgarea Raluca et al. Peri-implant soft tissue colour around titanium and zirconia abutments: a prospective randomized controlled clinical study. Clinical Oral Implant Research 26, 2015 / 537–544
  3. Addison O. et al, Do 'passive' medical titanium surfaces deteriorate in service in the absence of wear? 2012, J. R. Soc. Interface.  Nov 7;9(76):3161-4.
  4. Wachi et al. Release of titanium ions from an implant surface and their effect on cytokine production related to alveolar bone resorption. Toxicology. 2015 Jan 2; 327:1-9.
  5. Jacobi-Gresser E. Prognose der Einheilquote von Titanimplantaten anhand von Laborparametern - eine retrospektive Studie. Umwelt-Medizin-Gesellschaft, 26; 2/2013.
  6. Sridhar et al. In Vitro Investigation of the Effect of Oral Bacteria in the Surface Oxidation of Dental Implants. J. Clin Implant Dent Relat Res. 2015 Oct; 17 Suppl 2:e562-75.
  7. Wachi et al. Release of titanium ions from an implant surface and their effect on cytokine production related to alveolar bone resorption. Toxicology. 2015 Jan 2; 327:1-9.
  8. Olmedo D.G. et al. Exfoliative cytology and titanium dental implants: a pilot study. J. Periodontol. 2013 Jan; 84(1): 78-83.
  9. Scarano A, et al., Bacterial adhesion on commercially pure titanium and zirconium oxide disks: an in vivo human study. J Periodontol. 2004 Feb; 75(2):292-6.
  10. Mellinghof J.; Qualität des periimplantären Weichgewebeattachments von Zirkondioxidimplantaten (Abutments). Z. Zahnärtzl. Impl.; 2010; 26(1).
  11. Kajiwara N et al. Soft tissue biological response to zirconia and metal implant abutments compared with natural tooth: Microcirculation Monitoring as a Novel Bioindicator. Implant Dentistry 2015 Feb;24 (1): 37-41.
  12. Warashina H et al. Biological reaction to alumina, zirconia, titanium and polyethylene particles implanted onto murine calvaria. Biomaterials 24 3655-3611, 2003.
  13. Canullo L et al., Distinguishing predictive profi les for patient-based risk assessment and diagnostics of plaque induced, surgically and prosthetically triggered periimplantitis. Clin Oral Implants Res. 2015 Nov 20

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